Hinter dem Spätburgunder und dem Dornfelder ist der Portugieser die drittwichtigste Rotweinrebsorte in Deutschland. Er gilt als unkomplizierter, fruchtiger und frischer Wein für jeden Tag. Die Anbaufläche liegt bei ca. 3,4% der deutschen Rebfläche. Die Rebsorte stellt nur geringe Ansprüche an Boden und Lage. Auf den heimischen Schieferböden fühlt er sich wohl. Durch die frühe Reife der Trauben beginnt die Lese für Qualitätsweine oft bereits in der ersten Septemberhälfte. 

Vielfach wird der Traubenmost bereits nach kurzer Standzeit abgepresst und zu Weißherbst oder Rosé ausgebaut. Durch die hellrote Farbe ist der Portugieser gut dafür geeignet. Auch Rotweine des Portugiesers sind meist leicht bis mittelkräftig und gerbstoffmild. Im Duft entwickelt er dezente Noten von roten Johannesbeeren, Himbeeren oder Erdbeeren, mitunter auch Sauerkirsche oder einen leichten Pfefferton.

Unsere Genuss-Empfehlung:

Der Portugieser gilt als guter Alltags- oder Schoppenwein. Ohne allzu viel Tannin entwickelt er sich schnell und ist schon früh ein harmonischer, gut trinkbarer Wein. Er kann bei vielen Gerichten ein genügsamer Essenbegleiter sein. Besonders als Weißherbst ist er in der Sommerzeit sehr beliebt.

 

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