Der Kerner ist eine Kreuzung aus Trollinger und Riesling. In den 1970er Jahren begann die Verbreitung der Rebsorte, ausgehend von der Pfalz. 1992 erreichte der Kerner mit bundesweit fast 8.000 ha Refläche den Höhepunkt seiner Beliebtheit. Seitdem ist die Anbaufläche rückläufig. Derzeit sind es noch etwa 2.900 ha auf denen die Kerner Rebe angebaut wird. 

Die Kerner-Rebe fühlt sich wohl, wenn der Boden weder zu nass noch zu trocken ist. Lange Reifezeiten bis in den Spätherbst hinein ermöglicht hohe Mostgewichte über denen des Rieslings. Meist entstehen daraus gute Qualitäts-, aber auch Prädikatsweine, sowohl Kabinett oder auch Spätlesen. Die hellgelbe Farbe ist typisch für den Kerner. Seine durchaus präsenten Duftaromen sind säurebetont, feinaromatisch und fruchtig und erinnern an Birne, Apfel, Johannisbeere, Aprikose oder Eisbonbon, machmal auch mit leichtem Muskatton. 

Unsere Genuss-Empfehlung

Kerner-Weine sind angenehme Terrassenweine. Passen aber auch gut zu leichten und dezenten Vor- oder Nachspeisen, z.B. mit mildem Schnittkäse, aber auch zu sommerlichen Salaten, Fisch, Gemüseterrinen. Auch zu Geflügel, Kalbfleisch oder Spargel begleitet er gut. Fruchtige und edelsüße Varianten eignen sich hervorragend zu Desserts.

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