Der Frühburgunder (auch Pinot Madeleine) ist eine Mutation des Spätburgunders. Seinen Namen trägt er, weil er die Reife zur Ernte etwa zwei Wochen früher erreicht als der Spätburgunder. Die Farb- und Gerstoffe sitzen bei Rotweintrauben in der Schale der Beeren. Beim Frühburgunder sind die Beeren etwas kleiner. Das Verhältnis von der Schale zur Frucht ist also etwas größer als z.B. beim Spätburgunder. Unterm Strich ist der Ernte-Ertrag vergleichsweise gering. Dafür entstehen meist samtige, fruchtige und gehaltvolle Weine in ziegelroter oder dunkler Farbe in den Kellern der Winzer.

Noch in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts galt die Rebsorte als nahezu ausgestorben. Inzwischen wird Sie wieder vermehrt angebaut. An der Ahr hat der Anbau der anspruchsvollen Rebsorte Tradition. Durch den Ausbau, meist im Barrique, entstehen an der Ahr i.d.R. fruchtige Weine, die an Kirschen, Brombeeren, schwarze Johannisbeeren und Mokka erinnern und durch eine dezente Holznote abgerundet werden. 

Unsere Genuss-Empfehlung:

Der Frühburgunder ist ein gehaltvoller Rotwein mit ausgeprägter Geschmacksvielfalt. Er entfaltet seine Aromen am besten bei einer Trinktemperatur von 16-18°C. Als Essensbegleiter empfehlen wir ihn zu dunklem oder rotem Fleisch, z.B. vom Rind, serviert mit kräftigen Soßen. 

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