Februar 01, 2019 2 translation missing: de.blogs.article.read_time

Die optimale Lagertemperatur für Weißwein liegt zwischen 7 und 12 Grad Celsius. Und offen gestanden ist das auch meine liebste Trinktemperatur. Eher sogar etwas um die 5 bis 7 Grad. Das Problem daran ist nur: Einmal aus dem Kühlschrank herausgeholt und geöffnet, bleibt die Flasche selten lang genug so kalt. Was also tun?

  • Die erste Alternative: Ständiges Hin und Her zwischen Kühlschrank und Couch (oder Esstisch). Das hält zwar fit, macht aber keinen Spaß.
  • Die zweite Alternative hat sich seit Jahrzehnten bewährt: Sie stellen sich einen klassischen Sektkühler (also eine Art Schale oder Eimer) neben den Tisch, füllen diesen mit Eis und stellen die Flasche dort immer wieder hinein. Funktioniert, sieht dekorativ aus, ist aber aufwendig. Und wer hat schon immer so viel Eis parat, um damit eine Schale zu füllen?
  • Deshalb gibt es jetzt eine dritte Alternative: den Weinkühler von Winaro. Dabei handelt es sich um eine Art Kühlmanschette, die aussieht wie ein Anzug für die Weinflasche.

"Mastercooler" nennt sich das Produkt und wir haben es gleich mal getestet…

 

Winaro Mastercooler im Test: Der Taucheranzug-Weinkühler

Den Weinkühler gibt es in zwei Varianten:

  • Schwarz mit grauem Kragen
  • Schwarz mit rotem Kragen

Das Basismaterial ist bei beiden Chloropren-Kautschuk, besser bekannt als Neopren. Also das Material wie es auch Taucher tragen. Das ist robust und isoliert besonders gut – Taucher gegen die Kälte vom Wasser außen und Weinflaschen gegen die Zimmertemperatur von außen.

Zusätzlich wurden in den Mastercooler Kühlakkus eingenäht. Der Flaschenanzug kann damit auch vorher in der Tiefkühltruhe gekühlt beziehungsweise eingefroren werden, um die Kühlung noch zu steigern oder eben länger andauern zu lassen.

Der Hersteller Winaro gibt an, dass selbst bei einer Temperatur von 26 Grad Außentemperatur nach drei Stunden die Getränketemperatur um maximal 4 Grad steigt. Aufgrund der aktuellen Wetterlage können wird das so nicht verifizieren. Es stimmt aber, dass bei Zimmertemperatur und einem eingefrorenen Weinkühler auch nach drei Stunden der Wein kaum wärmer wird.

Allerdings…

  •  Manko der Winaro Weinkühler:

    Die Flexibilität der Manschette leidet ein wenig darunter. Die Flaschen sitzen so schon recht stramm im Flaschenanzug. Das "Anziehen" und Reißverschluss-Schließen fällt dadurch noch etwas schwerer, ist aber wohl auch abhängig vom Flaschendesign.

Winaro Weinkühler: Praktische Grifflasche auf der Rückseite

Nachdem wir beide Weinkühler mehrfach getestet haben, sind wir damit sehr zufrieden. Drei Stunden bleibt der Weißwein darin wunderbar kalt. Kein Kühlschrank-Pendeln, keine Eiswassertropfen auf dem Tisch. Man kann so einen schönen langen Weinabend entspannt genießen. Echt praktisch.

Der Mastercooler eignet sich für die meisten gängigen Flaschenformen, wie zum Beispiel Champagner- und Sektflaschen, Burgunder- und Schlegelflasche und die Sachsenkeule. Bocksbeutel passen da natürlich nicht hinein.

Besonders praktisches Designdetail: Auf der Rückseite des Weinkühlers ist eine Griff-Lasche angenäht, die das Ausschenken erleichtert. So hat man die Flasche – trotz der Manschette – immer gut im Griff.

Unser Fazit: Ein cooles Gadget dass eine gute Figur auf dem Tisch macht!Entweder für den Eigengebrauch oder als Gastgeschenk definitiv zu empfehlen. Leider gibt es das Produkt aktuell nicht mehr zu kaufen!

Es gibt jedoch viele alternative Produkte beispielsweise hier bei Amazon zu kaufen.

Den passenden Wein gibt´s wie immer in unserem Rhein-Ahr-Wein.de Shop. Wie wäre es zum Beispiel mit einem feinfruchtigen Riesling oder erfrischenden Blanc de Noir...