Februar 01, 2019 2 translation missing: de.blogs.article.read_time

  • Wein zu verkosten, macht nicht nur Spaß – es regt auch ungemein die Sinne an. Vor allem wenn man die Weinbewertung nicht al gusto vornimmt, sondern etwas systematischer angeht. Eine bewährte Methode ist das sogenannte COS-System. Genau genommen ist das gar kein System, sondern vielmehr eine Beurteilung des Weins nach drei wesentlichen Sinneseindrücken – Aussehen, Geruch, Geschmack. Das Akronym COS ist letztlich lateinisch und geht auf den römischen Dichter und Philosophen Horaz zurück. Es setzt sich dabei wie folgt zusammen:
  • Color – Welche Farbe hat der Wein?
  • Odor – Wonach duftet oder riecht der Wein?
  • Supor – Wie schmeckt der Wein?

 

Das 20 Punkte (COS) System

Um die Bewertung des Weins am Ende doch noch in ein metrisches und damit besser vergleichbares System zu überführen ist das COS-System auch als 20-Punkte-System bekannt. Dabei werden den einzelnen Sinneseindrücken unterschiedliche und maximal zu vergebende Punkte zugewiesen:

  • Color: maximal 2 Punkte
  • Odor: maximal 6 Punkte
  • Sapor: maximal 8 Punkte
  • Gesamteindruck: maximal 4 Punkte

Am Ende entsteht so eine Punktetabelle, um den derart verkosteten und bewerteten Wein zu klassifizieren:

  • Unter 10 Punkte: fehlerhaft
  • 10 bis 12 Punkte: nicht zufriedenstellend
  • 12 bis 14 Punkte: gut
  • 14 bis 16 Punkte: sehr gut
  • 16 bis 18 Punkte: ausgezeichnet
  • 18 bis 20 Punkte: Spitzenqualität

Das Rhein-Ahr-Wein-Probiersystem

Bei Rhein-Ahr-Wein.de machen wir das im Prinzip ähnlich: Wir sehen uns den Wein an, schwenken, riechen, kosten und kosten noch mal. Bei der Bewertung halten wir es aber eher wie die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft, die wiederum ein 5-Punkte-Schema verwendet. Bei uns lautet das entsprechend:

  • 1 Punkt - Ungenießbar
  • 2 Punkte - Super zum kochen
  • 3 Punkte - Schon echt lecker
  • 4 Punkte - Lecker, klasse Wein, ein Schnäppchen!
  • 5 Punkte - Sofort kaufen! Spitzenwein zum Spitzenpreis!