Pulpo Rezept: Asiatisch mit Koriander und Chili

Februar 01, 2019 3 translation missing: de.blogs.article.read_time

Aus der mediterranen Küche ist er kaum wegzudenken – der Pulpo. Auch bekannt unter den Namen Tintenfisch, Krake oder Oktopus. Aber nicht zu verwechseln mit einem Kalmar: Auch der gehört zu den Kopffüßern, hat aber zehn (in der Speisevariante zudem wesentlich kürzere) Fangarme und einen viel längeren Körper.

Für unser Pulpo Rezept benötigen wir aber – wie der Name schon andeutet – einen klassischen Pulpo…

Unsere Weinempfehlung zum Pulpo-Gericht:

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Pulpo ist eine Delikatesse

Im Mittelmeerraum gilt Pulpo als Delikatesse. Er ist nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund, enthält Jod, zahlreiche Omega-3-Fettsäuren und viele Proteine. Häufig wird er an Fest- oder Markttagen oder auch während der Fastenzeit gegessen.

In vielen spanischen Bars und Restaurants gibt es den Pulpo aber auch in diversen Variationen als Tapas. Ihn richtig zuzubereiten, ist allerdings nicht leicht: Wird der Tintenfisch beim Kochen übergart, bekommt er eine zähe und gummiartige Konsistenz. Das ist dann weniger lecker.

Der Pulpo Frischetest

Pulpo FrischetestFrischer Fisch riecht nicht. So ist es auch beim Pulpo: Ist er frisch, durftet er nur zart nach Meer und die Haut glänzt noch. Pulpo kann auch gefroren gekauft werden.

Wird er anschließend langsam im Kühlschrank aufgetaut, wird sein Fleisch sogar besonders zart. Ein weiterer Trick ist, den Kraken mit einem Holzhammer weich zu klopfen – jedoch ohne die Saugnäpfe an den Fangarmen zu beschädigen.

Zutaten (für zwei Personen) für das Pulpo Rezept

  • 1 kg Pulpo
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Chilischote
  • 3 Zitronen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • Etwas schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Knoblauchzehen

Pulpo Rezept: Die Zubereitung

Wir haben uns bei unserem Pulpo-Rezept für eine eher asiatische Art der Zubereitung entschieden:

Zunächst wird der Pulpo gewaschen, die Fangarme werden abgeschnitten und die essbaren Teile des Kopfes in Ringe geschnitten. Nicht vergessen, auch die Kauwerkzeuge (Papageienschnabel) zwischen den Fangarmen zu entfernen!

Dann werden Koriander und Petersilie, sowie die Chilischote (ohne Kerne) und der Knoblauch klein geschnitten. Pulpo, Käuter, Chili und Knoblauch werden in einer Schüssel vermengt. Die Zitronen ausgepresst und ihr Saft mit dem Olivenöl, Salz und Pfeffer unter den Oktopus gemengt.

Der Pulpo muss nun über Nacht im Kühlschrank für mindestens 12 Stunden marinieren.

Am nächsten Tag wird der Pulpo bei niedriger Temperatur im Bräter gegart (im Wok geht genauso). Die Garzeit ist dank des Marinierens kurz – rund 30 Minuten.

Um den perfekten Zeitpunkt zu finden, machen Sie einfach den Messertest: Der Pulpo ist dann fertig, wenn Sie mit einer Messerspitze ganz leicht in einen der Fangarme stechen können. Gleitet das Messer ohne großen Widerstand hinein, ist der Pulpo fertig.

Dazu empfehlen wir...

Zum Essen empfehlen wir einen feinfruchtigen, halbtrockenen oder feinherben Riesling:

Alternativ passt auch ein schöner Weißburgunder sehr gut!

Guten Appetit!

 

So wird der Pulpo zart

Der Oktopus hat weder Knochen noch Gräten. Im Meer kommt er so in die kleinsten Riff-Ritzen, um seine Beute zu jagen. Zwischen seinen feinen Muskelfasern liegt allerdings viel Bindegewebe – und das wird leicht hart und zäh, wenn Sie es schockartig, zum Beispiel in kochendem Wasser, garen. Pulpo sollte daher stets kurz gegrillt oder schonend und langsam bei mittlerer Hitze gegart werden. So bleibt das Fleisch zart und entfaltet seinen leicht süßlichen Geschmack.

Variation eines Pulpo-Rezepts