Man muss das wohl am Anfang sagen, damit es später nicht heißt: "Mich hat keiner gewarnt."

Also: Flambieren ist nicht ungefährlich! Es verleiht Speisen zwar ein einzigartiges, intensives Aroma und ist eine tolle Effekteinlage, insbesondere wenn Gäste zu Besuch kommen. Aber es ist eben auch ein Spiel mit dem offenen Feuer. Wer nicht aufpasst, kann sich selbst oder seine Zimmerdecke übel verbrennen.

Unsere Weißwein-Empfehlung aus unserem Shop:

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Flammkuchen flambieren

ABER – und das ist ein großes Aber: Zu Flammkuchen passt Fambieren natürlich wie Kölsch zu Köln. Vor allem zu süßen Elsässer Flammkuchen mit Apfelringen und Calvados-Krönung. Deshalb geht es nicht ohne und Herausforderungen sind schließlich dazu da, dass man sie meistert.

So geht’s…

Zutaten (für einen Flammkuchen)

  • Flammkuchen-Fertigteig
  • 2 Äpfel
  • 150g Crème fraîche
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 4 CL Calvados
  • 1 CL 70-prozentigen Alkohol aus der Apotheke

Zubereitung

Tun Sie sich selbst einen Gefallen: Machen Sie den Flammkuchenteig nicht selbst. Viel zu viel Arbeit und so dünn, wie er sein sollte, wird er am Ende doch nie*. Überdies gibt es längst klasse Fertig-Flammkuchenteig im Kühlregal: hauchdünn ausgerollt und bereits in Form, fertig zum Belegen. Das spart Zeit und Arbeit – erst recht, wenn an einem geselligen Abend mehrere Flammkuchen zur Ofenbesichtigung eingeladen sind…

Auf den fertigen Teig kommt dann eine ordentliche Portion Crème fraîche – gut verstreichen. Anschließend die Äpfel entkernen und die Apfelscheiben nicht dicker als drei Millimeter scheiden. Ebenfalls oben auflegen und mit der Mischung aus Zucker und Zimt bestreuen. Bei 230 Grad im vorgeheizten Ofen rund 18 Minuten backen bis die Äpfel braun werden – aber auf jeden Fall bevor die Crème fraîche braun wird!

Jetzt kommt der eigentliche Clou: Den Flammkuchen auf ein Holzbrett legen, Calvados und den fast reinen Alkohol in einer Suppenkelle mischen (der Calvados hat dafür einfach zu wenig Umdrehungen) und anzünden. Das brennende Gemisch über den Flammkuchen gießen und sofort servieren. Der herrliche Apfelduft sorgt für große AAAAAh's, die blauen Flammen für viele Ooooh's. Ein leckerer Nachtisch und Gaumenschmaus (für Ihre Gäste).

Zu diesem Rezept passt ein mittelkräftiger, bukett-betonter Weißwein, feinherb oder sogar süß. Wir empfehlen z.B. den feinherben Weißburgunder von Zwickoder Ars Vivendi Weißwein-Cuvée von Paul Schumacher

[*Falls Sie doch den Teig machen wollen, das sind die Zutaten: 200g Mehl, 2 EL Öl, 100ml Wasser, 1 Prise Salz, 1 Eigelb]