Februar 01, 2019 2 translation missing: de.blogs.article.read_time

Heute Abend ist es mal wieder soweit – der Vorabend vor Allerheiligen, oder anders ausgedrückt: Halloween. Jedes Jahr verkleiden sich dann die Kinder als Geister, Vampire und andere Gruselgestalten und drohen der Nachbarschaft mit trick or treat?! Und natürlich gehört der Kürbis mit seiner kräftigen orangen Farbe einfach dazu – zum Herbst sowieso.

Wird es draußen dunkel und grau, macht es einfach Spaß sich so einen bunten Farbtupfer auf den Tisch zu holen. Und das Gute daran: Der Kürbis lässt sich auch in einen kulinarischen Genuss verwandeln. So etwa wie bei dieser asiatisch angehauchte Kürbissuppe.

 

Asiatische Kürbissuppe: Rezept zum Nachkochen

Ich gebe zu: Ich finde klassische Kürbissuppe, nun ja, langweilig. Erschreckend fade geradezu – Geschmackshorror pur. Ein Genuss wird daraus erst, wenn man sie mit asiatischen Gewürzen verfeinert: ein bisschen Ingwer, Knoblauch und Chili geben der Suppe ein scharfes, pikantes aber auch frisches Aroma, das die Kürbissuppe zum echten Küchen-Trick macht.

Und so ganz nebenbei: Diese Kürbissuppe ist auch etwas für die Kalorienbewussten. Mit 25 Kalorien auf 100 Gramm, kann sich jeder davon reichlich auf die Suppenkelle packen.

Zutaten (für vier Personen)

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 3 Schalotten
  • 1 Stück Ingwer (Teelöffel groß)
  • 1 Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Liter Hühnerbouillon (auch instant)
  • 2 TL scharfes Currypulver
  • 3 rote Paprika
  • 1 Messerspitze Cayennepfeffer
  • Salz
  • Weißer und schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Schmand
  • 4 Schaschlikspieße
  • 16 geschälte Garnelen
  • Olivenöl

Zubereitung

Zunächst werden die Paprikaschoten vorbereitet. Sie werden gewaschen, halbiert, entkernt und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 200 Grad so lange gegrillt, bis sich ihre Haut sich dunkel verfärbt.

Währenddessen wird der Kürbis auseinandergenommen: Er wird zerteilt, von den Kernen befreit, die Schale geschält und dann in kleine zwei bis drei Zentimeter große Stücke geschnitten. Die Schalotten, die Knoblauchzehe, sowie der Ingwer werden ebenfalls geschält, und dann in kleine Würfelchen gehackt. Auch die Chilischote wird von ihren Kernen befreit und in kleine Stückchen geschnitten.

Das Öl wird in einem großen Topf erhitzt und die Schalotten glasig gebraten, danach werden die Kürbiswürfel mit angebraten. Schalotten, Ingwer und Knoblauch werden hinzugegeben und untergerührt. Als letztes wird die Hühnerbouillon hinzugegeben. Die Suppe sollte nun ungefähr 25 Minuten kochen.

In der Zeit wird die Paprika, sofern ihre Haut sich dunkelverfärbt hat, aus dem Ofen genommen und mit einem feuchten Küchentuchpapier abgedeckt. Die Haut lässt sich nach dem Abkühlen leicht entfernen. Die Paprika wird noch in kleine Stücke geschnitten und zu der Suppe gegeben.

Ist der Kürbis weich gekocht, wird die Suppe püriert. Sie bekommt nun eine feine sämige Konsistenz und wird noch einmal mit dem Currypulver, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Als letztes wird noch der Schmand untergerührt, um die Suppe cremiger zu machen.

Jeweils vier Garnelen werden auf die Schaschlikspieße aufgespießt, in Olivenöl kurz von beiden Seiten angebraten und ein wenig mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Asiatische Kürbissuppe Rezept: So sah das bei uns aus…

 

Die Kürbissuppe wird heiß serviert und mit den Garnelenspießen garniert.

Als Weinbegleitung zu diesem Menü empfehlen wir einen feinfruchtigen Riesling, jedoch mit etwas mehr Restsüße um die Schärfe zu regulieren. Beispielsweise:

Guten Appetit!